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PhXXX Randolf Hümmer berichtet: Am Freitag, den 22.07.11 platzte das Kneipzimmer schier aus allen Nähten als sich eine stattliche Corona zur Damenkneipe eingefunden hatte. Das aktive Präsid jenes Abends mit der Besetzung AX Thomas Nicklas, AXX Kai Bierschneider und AXX Vincent Adler fand eine gute Balance zwischen Programm, Cantus und Colloquien, was sich natürlich positiv auf die Stimmung auswirkte und Bb Florian Hauck treffend mit den Worten kommentierte „Die Verdunstungsquote ist relativ hoch.“ Höhepunkt des offiziellen Teils war der Vortrag unseres Bb Hans Kuchenreuther über Beethoven und Schiller. Mit Hilfe moderner Audiotechnik zeichnete er die Geschichte von Beethovens neunter Sinfonie nach und deren Weg zur Weltanschauungsmusik par excellence, die von unterschiedlichen politischen Strömungen genutzt wurde. So wurden in der Urfassung von 1785 noch Freundschaft und Geselligkeit beschworen, 1803 war erstmals die Rede von „alle Menschen werden Brüder“ Spätestens seit der Reichsgründung 1871 war Musik als idealer Raum für die Entfaltung des nationalen Geistes angesehen und damit fest in nationaler Hand. Konsequenterweise wurde Beethoven ab 1914 in Frankreich nicht mehr gespielt, dafür in Deutschland umso öfter. Bei den olympischen Spielen 1952 erklingt Beethovens Hymne in Helsinki als Ersatz für die Nationalhymne beider deutscher Staaten, 1972 schließlich wird die Melodie der neunten zur Europahymne erklärt. Was gibt es sonst noch von jenem Abend zu berichten? Der durch den Wirt gesponsorte mit Weizenbier gefüllte Stiefel war ebenfalls wieder vertreten und die an die Damen gerichtete Rede unseres Rb Vincent Adler war einfach klasse, bevor gegen 23 Uhr die Burschenherrlichkeit in althergebrachter Weise das Offizium beendete. Gegen ½ 12 Uhr übernahmen die Leitung des Exteils AX Bb Matthias Nicklaus, AXX Helmut Dietz und AXXX Kristine Nicklaus. Zwei Cantus und ein Vortrag von Bb Randolf Hümmer über das sommerliche Grillen und wie man den Nachbarn bei der Zubereitung des Grillguts am besten übertrumpft waren zu verzeichnen als sich gegen 0.20 Uhr der Schwarm zu verlaufen begann.
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