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PhX Robert Nicklas schreibt im Rundschreiben:
Den Kirchweihabend:
… ist dann natürlich die Krönung der Fürther Kirchweih, die ja selbst auch schon die Königin der fränkischen Kirchweihen ist - oder wie ich meine: weltweit. Und der war gestern, also am 7. Oktober. Zwei Dutzend BbBb und Damen, inklusive einem Gast, versammelten sich im Tannenbaum. Natürlich geht es um einen unvergesslichen gemeinsamen Abend, um Essen und Trinken, aber das wichtigste ist die Verlosung mit der Frage, ob unser Bb Buffus die Radieschen wieder einzeln verlost - oder: wer holt in diesem Jahr den Jackpot mit der Gans. Zuerst: lieber Buffus, herzlichen Dank für Deine bekannt amüsante Art der Moderation des Loseziehens! Und die Gewinner sind: ein Karpfenessen für eine Person: Bb Eimer; ein Entenessen für zwei Personen: Bb Eimer (Ihr habt richtig gelesen, das ist kein Kopierfehler, Bb Eimer räumt ab, oder in einen Eimer geht einiges rein); ein Gansessen für zwei Personen: Bb Buffus (war das nicht der, der die Verlosung  . . . ok, es war sein einziger Gewinn an diesem Abend). Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch und lasst es Euch munden. Unser PhX vertritt die Alemannia beim Kirchweihzug
zur Verfügung gestellt von FB Hans Postler, Absolvia
 Bb Randolf Hümmer erinnert sich an die Weinfahrt:
Pünktlich zur Langen Nacht der Wissenschaften fand das jährliche Sensorik-Seminar des blau-gold-roten Fachbereichs Önologie am Samstag, den 21.10.17 statt. Ort des Geschehens: das biozertifizierte Weingut Roth. Auch wenn Wiesenbronn schon einmal vor fünf Jahren das Ziel vinophiler BbBb und Gäste gewesen war, so gilt doch „mit dem Zweiten trinkt man (noch) besser“. Die Begrüßung im Weinkeller begleitete ein roter Secco, ein Cuvee aus Schwarzriesling, Portugieser und Dornfelder. Ausgestattet mit einer leichten Restsüße, aber durchaus noch im trockenen Bereich eine schöne Einstimmung auf die bevorstehende dreistündige Weinprobe. Sie wurde eröffnet durch den einfachsten Wein im Betrieb, einen trockenen Müller- Thurgau 2016 im handlichen Literformat. Ohne aufdringlich zu „müllern“ erwies sich der mit 11,5% Alkohol als probater Zechwein, der auch hervorragend zum Brotzeitteller passte. Ihm folgte als Gutswein ein Johanniter trocken 2016, eine pilzresistente Sorte, die mit 12 Umdrehungen bei 5,7g Säure und einer Restsüße von weniger als 4g gleich direkt in die Nase stieg. Ebenfalls eine kraftvolle Nase hatte der Wiesenbronner Geißberg Erste Lage Silvaner trocken, ein mit 6,4g Restzucker und 6,1g Säure bei 13% absolut ausgewogener Stoff. Dazu führte der Seniorchef aus, dass, wenn ein Wein mineralisch sein solle, dann dort wurzeln müsse, wo auch die Mineralien seien. Die Mineralität eines Weines zeige sich so, wie sie vor Ort beschaffen ist. Dem Einsatz künstlicher Mineraldünger und künstlicher Bewässerung stellte er somit ein Plädoyer für „authentische“ Weine entgegen. Schließlich sei ein Rebstock genauso faul wie ein Mensch, denn er hole sich das nicht selbst, was er einfacher haben könne. Der Gemischte Satz des Weinguts firmiert als Jahrgang 2016 unter dem Namen Q.E.D., wobei das quod erat demonstrantum für den Ausbau des Weins im Betonei steht. Ja, der gelungene Ausbau in diesem ungewöhnlichen Behältnis konnte mit 1,1g Restsüße und 5,2g Säure bei 13% bewiesen werden, wobei im Zusammenspiel von Riesling, weißem und grauen Burgunder sowie Silvaner dem Traminer deutliche Dominanz zu attestieren war. Ebenfalls sofort präsent war mit seinen 13% der 2015er Erste Lage Rödelseer Küchenmeister Weißburgunder. Mit einem Restzucker von 1,5g staubtrocken ausgebaut kam er für diese Rebsorte vergleichsweise intensiv daher, kratzte aber dank 5,4g Säure und 13% Alkoholgehalt beim Abgang keineswegs. Mit dem sechsten Wein der Probe änderte sich die Farbe. Der rote Portugieser Ortswein 2015 entpuppte sich als wahrer Staubwedel, denn der Restzucker von 0,4g bei 4,5g Säure und 13,5% Alkoholgehalt ging auf Kosten der Ausgewogenheit. Den Abschluss der Weinprobe bildete ein Pinot Noir Erste Lage Wiesenbronner Wachhügel 2015. Der Spätburgunder kam trotz 0,0g Restzucker bei 4,8g Säure und 13,5% aufgrund seines Barrique-Ausbaus deutlich gefälliger daher. Fazit: Alle Weine bestachen durch ihre Dichte. Es war kaum einer dabei, der nicht geschmeckt hatte. Die Ausführungen von Seniorchef Roth während der Weinprobe über Nachhaltigkeit in der Wirtschaft im allgemeinen und Weinbau im besonderen sowie über den vermeintlichen Dualismus von Ökonomie und Ökologie hatten hohen Unterhaltungswert wie man anhand einer aufmerksam lauschenden Corona bemerken konnte. Da Reisen bekanntlich bildet, kam auch der Erkenntnisgewinn nicht zu kurz. So nehmen wir z. B. mit, dass natürliche Hefen weniger Alkohol produzieren als Reinzuchthefen und dass die Antwort auf klimatische Herausforderungen (um nicht vom Klimawandel zu reden) lautet, Rebsorten dort zu pflanzen, wo sie auch wachsen und sich Gipskeuper als Boden für nahezu jede Sorte eignet. 2017 war kein einfaches Weinjahr. So sind 10% bis 15% der erwarteten Menge den Frühjahrsfrösten zum Opfer gefallen und nach einem trockenen Frühjahr kam endlich der ersehnte Regen, der gefühlt nicht mehr aufhörte. Trotz aller Vorschusslorbeeren, wie die Weine des Jahres 2017 tatsächlich werden, das wird man erst noch sehen und schmecken. Die Qualität des Weines wird man am Winzer erkennen. Über das Weingut Roth wird man sich wohl keine Sorgen machen müssen.
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