Fahrradtour 01.07.2022

03 07 22 - 13:36

„Absturzgefahr“ -  diese Warnung begegnete einem kleinen Tross aus Absolven, Alemannen sowie Partnerinnen und Gästen am 01.07.2022 das ein ums andere mal, als sich diese auf den Satteln ihrer Räder zur gemeinsamen Fahrradtour aufmachten.

Allerdings bezog sich der Hinweis nicht, wie mancher meinen könnte, auf das naheliegende Risiko bei traumhaftem Kaiserwetter einen Biergarten aufzusuchen, sondern auf die Möglichkeit in den Kanal zu fallen, an dem die Route entlang führte. Zu Beginn knarrte der Schotter unter den Reifen noch am Ufer des neuen Main-Donau-Kanals, doch schon bald wurde der Ausblick besser, denn bei der ersten Möglichkeit ging die Tour am idyllischen Ludwigskanal weiter. Obwohl am Zielort, die Waldschänke am Brückkanal mit einer Belohnung lockte, wurde die Strecke in mäßigem Tempo bewältigt. Zugegebenermaßen, dem ein oder anderen Passanten, der offensichtlich nur die bahnbrechende Geschwindigkeit von Treidelschiffen gewohnt war, ging scheinbar auch das zu schnell.

Nach einer ordentlichen Stärkung, ausgiebigen Rast und einem Spaziergang in der Schwarzachklamm wendeten sich die Lenker wieder Richtung dann jedoch gen Heimat. Während das Wasser durch diverse Schleusen vor dem Fließen gehindert werden muss, profitierten die Teilnehmer auf dem Rückweg vom Höhenunterschied quasi doppelt, da sich die Hangabtriebskraft aufgrund des Massezuwachses sogar noch verstärkte. So waren die Fahrerinnen und Fahrer, zum Teil mehr zum größte Teil allerdings weniger erschöpft, rechtzeitig wieder in der Kleeblattstadt, um im „Hexenhäusla“ den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

 

Alemannen-Wanderung 21.05.2022

26 05 22 - 20:17

Als sich am Samstag 21.05.2022 vormittags eine kleine Gruppe Alemannen in Begleitung einiger Damen am Stadtwald zusammenkamen, um sich auf Wanderschaft zu begeben, hatte Sturmtief „Emmelinde“ keine 24 Stunden vorher noch für angenehmere Temperaturen gesorgt.

Motiviert und energiegeladen ging es unter das Blätterdach. Während für den Schreiber dieser Zeilen nachts alle Katzen grau – oder besser auf den aktuellen Fall gemünzt, alle Weggabelungen gleich – sind, leitete unser PhX geschickt entlang der richtigen Pfade. Über Weiherhof erreichten die Beteiligten das erste Etappenziel die Winzerstube „Zeitinger“ in Wachendorf deutlich vor der geplanten Ankunftszeit. Im Freien, bei zugegebenermaßen etwas wechselhaften Wetterbedingen, wurden von typisch fränkischen Bedienungen für die nötige Verpflegung und das leibliche Wohl gesorgt.

Zu Beginn und im Verlauf der zweiten Etappe, die entlang des Rotwildgeheges führte, übernahmen die AHAH die Spitze. Da Interesse durch den Zaun schien jedoch ziemlich einseitiger Natur, zumindest ließ sich der Platzhirsch zu mehr als einer müden Drehung des Kopfes nicht verleiten und auch seinen  angenehmen schattigen Bereich wollte er nicht verlassen. Über die Gründe lässt sich hier nur spekulieren, aber pünktlich zum Eintreffen am Felsenkeller zur nächsten Bierpause waren die Aktiven wieder vorneweg.

An dieser Stelle würde man gerne schreiben, dass die Wildschweine mit Eintreffen der Gruppe Spalier stünden. Um 18:00 Uhr mussten wir jedoch feststellen, dass die Tiere in der Planung bereits einen Schritt voraus waren und, unter schwerem Schnaufen, faul herumgelegen haben. Mit diesen erstrebenswerten Aussichten, nach einem schönen, gemeinsamen Tag, verabschiedeten sich die Teilnehmer, allerdings nicht ohne den Veranstaltungsausschuss um eine Wiederholung dieses Events zu bitten.

 

Wiedersehenskneipe, die Zweite vom 01.04.2022

09 04 22 - 11:41

Am 01.04.2022 feierte unsere Alemannia in unserem Verkehrslokal „Zum Tannenbaum“  die „Wiedersehenskneipe, die Zweite“. Die diesmalig gewählte Ausrichtung der Tische, erlaubte der Kneipcorona, in der 9 BbBb von 3 FbFb flankiert wurden, einen unverstellten Blick auf das, um den AX reduzierte, Präsid.

Die Führung der Veranstaltung übernahm deshalb erneut unser Bb Schnapp, der sich neben der unvermeidbaren weltgeschichtlichen Ereignissen, vor allem dem gerade noch abgewendeten Zusammenschluss der Städte Fürth und Nürnberg widmete. Trotz der Synergieeffekte, die sich unter anderem in Sachen Verwaltung, Wirtschaft und Kultur ergeben hätten sollen, stimmten die Fürther Bürger vor 100 Jahren gegen das Vorhaben und bewahrten somit ihre Eigenständigkeit. Es muss an dieser Stelle freilich nicht wirklich erwähnt werden, dass bei den Conkneipanten die Hass-Liebe – insbesondere auf sportlicher Ebene – zwischen den Städten für direkten Redebedarf sorgte.

Aber auch über das Fürther Stadttheater stand im Fokus der Wortmeldungen. So versorgte unser Bb Schenk die Anwesenden mit einigen interessanten Informationen über Planung, Ausgestaltung und Umsetzung sowohl der hiesigen Kulturstädte, wie auch dessen architektonische Schwester in der Ukraine. Seine Ausführungen waren streckenweise derart detailliert, dass man meinen konnte, die Chronik der beiden Bauten habe die Nacht zuvor unter seinem Kopfkissen gelegen.

Nach einem Inoffiziellen Teil mit anschließendem Exteil, in welchen unser Bierorgler Bb BD v. Michl, wie über den gesamten Abend zuvor, für die musikalische Begleitung des ein oder anderen Cantus sorgte, fand die launige Veranstaltung ihr Ende. Es bleibt zu hoffen, dass die die letzte „Wiedersehenskneipe“ war - ganz sicher aber, wird es nicht die letzte Kneipe gewesen sein.